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Die Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur ist eine Diagnose- und Therapieform mit langer Tradition. Ihre Wurzel reichen zurück bis ins Altertum zu Hippokrates (5.Jh.v.Chr.).

Hinweise auf die Ohrakupunktur finden sich sogar schon in 2000 Jahre alten chinesischen Schriften oder im alten Ägypten. Sogar die Piraten früherer Zeiten kannten Einfluss und Wirkung bestimmter Punkte am Ohr und haben ihre markanten goldenen Ohrringe durch den sogenannten „Augenpunkt" gestochen, welcher die Sehkraft verbessern sollte.

Für den Akupunkteur ist unser Ohr wie ein offenes Buch: Schwächen und Krankheiten des Körpers kann er an ihm erkennen und behandeln. Egal, ob chronischer Nackenschmerz endlich vergehen soll oder die Lust auf die nächste Zigarette - am Ohr sitzt der passende Schalter dafür. Vieles, was uns das Leben schwermacht, kann so durch Ohrakupunktur einfach „ausgeknipst“ werden und das sogar ohne Medikamente und Nebenwirkungen.

Die Ohrakupunktur ist eine eigenständige Methode, die Nadeln benutzt. Dabei geht man davon aus, dass verschiedene Ohrregionen bestimmten Körperorganen zuzuordnen sind und sich letztlich so der ganze Körper auf die Ohrmuschel projizieren lässt.

Im Rahmen der Diagnose werden verschiedene Punkte am Ohr stimuliert.

Bei der Therapie sitzt oder liegt der Patient ruhig und entspannt. Meistens werden kurze sterile Einmal-Nadeln aus Stahl verwendet; je nach Behandlungsziel auch Gold- oder Silbernadeln. Abhängig von der vorherigen ausführlichen Diagnose werden pro Sitzung ca. 1-4 Nadeln für ca. 20 bis 30 Minuten gesetzt.

Es können auch Dauernadeln verwendet werden.

Die Anzahl der Behandlungen richtet sich ebenfalls nach der Diagnose; i. d. R. reichen 10-12 Sitzungen.

Die hauptsächlichen Wirkungen entfalten sich auf den Gebieten:

- Suchtbehandlung

- Depressionsbehandlung

- Schmerzbehandlung

- Allergiebehandlung

- Muskelentspannung

- Immunstimulation.

 

Hier nur einige Anwendungsbeispiele / Indikationen, die die Breite der Einsatzmöglichkeiten deutlich machen:

  • Arthrose
  • Bluthochdruck
  • Colitis ulcerosa (Darmentzündung)
  • Durchfall, Reizdarm
  • Fettleber
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Gicht
  • Glomerulonephritis (nicht bakterielle Entzündung der Nieren)
  • Hämorrhoiden
  • Harnwegsinfekte
  • Herzbeschwerden, funktionell (ohne organische Ursache)
  • Herzinsuffizienz
  • Hexenschuss
  • Kopfschmerz
  • Kontaktekzem, Neurodermitis
  • Magenschleimhautentzündungen
  • Migräne
  • Neuropathien (Nervenerkrankung)
  • Prostatahyperplasie (gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse)
  • Schilddrüsenüber und -unterfunktion
  • Schmerzzustände
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Schuppenflechte
  • Sexualstörungen
  • Tinnitus
  • Verstopfung
  • Wechseljahrbeschwerden.

Kosten

Die Kosten sind natürlich abhängig vom Zeitaufwand.

Wir freuen uns darauf, Sie umfassend informieren und beraten zu können. Sprechen Sie uns einfach an!